Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Inkasso?

Als Inkasso bezeichnet man die professionelle Einforderung ausstehender Rechnungen.

Warum soll ich ein Inkassobüro beauftragen?

Mit der Übergabe Ihrer Forderung an ein Inkassobüro zeigen Sie Ihrem Kunden, dass Sie nicht nur im Kerngebiet Ihrer Leistungserbringung gut organisiert sind, sondern auch in administrativen Belangen kompetent und professionell auftreten.

Die Konsequenzen eines Negativeintrages in einer Bonitätsdatenbank bewegen den Schuldner dazu, die Forderung zu bezahlen.

Wie kann ich eine offene Debitorenrechnung übergeben?

Sie können uns den Fall auf vier Wegen übergeben: per Fax, per Post, per Mail oder per Webinkasso.

Welche Angaben und Unterlagen braucht Creditreform für ein Inkasso?

Die genaue Bezeichnung und Adresse des Gläubigers und des Schuldners. Den Rechnungsbetrag.
Das Ausstelldatum der Rechnung und die Fälligkeit. Dazu die Rechnungskopien oder einen
OP-Auszug. Wenn vorhanden eine Kopie des Vertrages oder andere sachdienliche Akten.

Kann ich Verlustscheine zu Geld machen?

Ja. Der Verlustschein kann während 20 Jahren ab Ausstellung beim Schuldner geltend gemacht werden. Es lohnt sich, diese Verlustscheine zu überwachen. Das professionelle Inkasso von Verlustscheinen anspruchsvoll, facettenreich und beansprucht Zeit und Geduld. Ein erfahrenes Team von Inkassoprofis findet für jede Situation die angemessene Lösung.

Wie läuft das Inkasso bei Creditreform ab?

In einer ersten Phase erfolgt das vorrechtliche Mahnverfahren. Wenn dieses nicht zum Erfolg führt, folgt das rechtliche Inkasso (Betreibungsverfahren). Inkassoablauf (PDF)

Was kostet mich das Inkasso?

Nichts. Mit unserem No Risk Tarif haben Sie kein Kostenrisiko. Creditreform trägt die Auslagen und Gebühren. Nur im Erfolgsfall zahlen Sie eine Provision an Creditreform. Inkassotarif (PDF)

Was ist eine Betreibung?

Die Betreibung ist die rechtliche Geltendmachung einer Forderung mit Hilfe des Betreibungsamtes.

Was passiert nach Einleitung der Betreibung?

Nach Einleitung der Betreibung wird dem Schuldner der Zahlungsbefehl zugestellt. Der Schuldner hat nun die Möglichkeit, die Forderung innert 20 Tagen zu bezahlen oder innert 10 Tagen Rechtsvorschlag zu erheben.

Was ist ein Rechtsvorschlag?

Der Rechtsvorschlag gibt dem Schuldner die Möglichkeit, sich gegen eine ungerechtfertigte Forderung zu wehren. Rechtsvorschlag kann während 10 Tag nach Zustellung des Zahlungsbefehls erhoben werden. Der Rechtsvorschlag blockiert die Fortsetzung der Betreibung.

Muss der Rechtsvorschlag begründet werden?

Nein. Dies ist nicht erforderlich. In der Praxis hat dies zur Folge, dass der Rechtsvorschlag
oft missbraucht wird, um die Fortsetzung der Betreibung zu verzögern oder gar zu verhindern.
Die Schuldner wissen, dass die Beseitigung des Rechtsvorschlages zeit- und kostenintensiv ist.

Wie kann der Rechtsvorschlag beseitigt werden?

Wenn ein Vertrag oder eine Schuldanerkennung vorliegt, kann die Rechtsöffnung beim zuständigen Gericht verlangt werden. Dies erfolgt im vereinfachten Verfahren. Wenn kein Rechtsöffnungstitel vorliegt, muss das Gericht angerufen werden. In einer ersten Phase ist der Friedensrichter zuständig. Dieser hat auch die Kompetenz, für Forderungen bis CHF 2'000.-- ein Urteil zu fällen. In einer weiteren Phase muss dann der ordentliche Prozessweg beschritten werden.

Kann ich mich gegen unberechtigte Rechtsvorschläge versichern?

Ja. Creditreform bietet exklusiv die CrediCAP Inkassoversicherung an. Diese deckt gegen eine kleine Versicherungsgebühr die Anwalts- und Gerichtskosten für bis zu drei Fälle pro Jahr ab.

Was ist eine Pfändung?

Die Pfändung erfolgt nach Fortsetzung der Betreibung für Forderungen gegen Privatpersonen.
In der Regel wird eine Lohnpfändung durchgeführt. Das Betreibungsamt errechnet das Existenz-
minium und der darüber liegende Betrag wird dann gepfändet und anschliessend dem Gläubiger
ausbezahlt. Wenn nicht die ganze Forderung bezahlt werden kann, wird ein Verlustschein ausgestellt.

Was passiert bei Forderungen gegen Firmen?

Im Gegensatz zu Forderung gegen Privatpersonen werden bei Firmen keine Pfändungen durchgeführt (Ausnahme Forderung vom Staat). Bei Fortsetzung der Betreibung wird dem Schuldner eine Konkursandrohung zugestellt. Wenn die Zahlung nicht erfolgt, kann der Gläubiger das Konkursbegehren stellen. Danach hat der Schuldner eine letzte Möglichkeit, die Forderung zu bezahlen. Danach erfolgt die Konkurseröffnung.

Was ist ein Verlustschein?

Der Verlustschein ist der Ausweis über einen Verlust aus einem Pfändungs- oder Konkursverfahren.

Ist ein Verlustschein wertlos?

Nein. Der Verlustschein kann während 20 Jahren ab Ausstellung beim Schuldner geltend gemacht werden.

Gibt es auch Verlustscheine von juristischen Personen (Firmen)?

Jein. Nach einem Konkurs werden zwar Verlustscheine ausgestellt. Diese können jedoch aufgrund der Löschung der Firma im Handelsregister nicht geltend gemacht werden.

Wenn ich Fragen habe, an wen kann ich mich wenden?

Unsere Spezialisten im Inkasso stehen Ihnen von Montag bis Freitag jeweils von 08.00 – 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr – 17.00 Uhr unter der Nummer 041 370 10 55 zur Verfügung. Ausserhalb der Bürozeiten erreichen Sie uns natürlich auch per Mail.